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“Best of”: Erlebnisse zum Wegschmeißen

Jeden Mittwoch und Samstag erscheint auf dem Titel des hiesigen Wochen-Anzeigers eine Glosse (ein Kommentar). Mal von unserem Chef-Redakteur, mal von meinem ebenfalls freiberuflichen Kollegen und mal von mir. Das bringt Abwechslung ins Spiel und lässt die Gemüter schmunzeln.

Dabei lege ich Wert auf lustige und kuriose Ereignisse, die mir in meinem Alltag begegnen – konnte ja keiner ahnen, dass das so viele werden! Oder kommt es mir nur so vor, als passierten mir ausgerechnet seitdem ich auch für den Wochen-Anzeiger unterwegs bin die kuriosesten Dinge!?

Erst kürzlich wurde ich gefragt, ob das tatsächlich echte Erlebnisse seien oder ob ich mir “die Storys” ausdenken würde …

… na hömma! Wer denkt sich denn sowas aus?

Aber die Glossen scheinen bei den Lesern und Leserinnen gut anzukommen – jedenfalls erzählen mir viele “wildfremde” Menschen, dass sie meine (unsere) Glossen regelmäßig lesen und immer Spaß daran haben!

Und hier sind sie – die Glossen mit der größten Resonanz.

Mein “Best of” sozusagen:

Platz 5:

Au Backe!

„Au Backe!“, das kann ich in dieser Woche förmlich in den Himmel schreien! Denn ich hatte in den letzten Tagen einen unermüdlichen Kampf für ein lückenloses Lächeln!

Zahnlos in Hüsten

Alles begann damit, dass mir ein Zahn im vorderen Bereich abbrach – ja, genau da, wo man es sofort sieht! Gefolgt von höllischen Schmerzen, einer dicken Wange und einem murmeligen Gefühl zog es mich zum Zahnarzt.

Sechs Tage und vier Behandlungen später bin ich mir sicher – ich habe meinen neuen Zahnarzt gefunden!
Denn beginnend mit der Schmerzbehandlung, hinweg über die Wurzelfüllung bis hin zum eigentlichen Zahnaufbau habe ich kaum gelitten.

Wenn die Betäubung einmal nachlässt …

Schmerzvoll waren trotz zusätzlichem Zahnziehen nicht die Behandlungen, sondern „nur“ das Danach!

Und auch, wenn ich die „Nachwehen“ beim Schreiben dieser Glosse noch spüre, so freue ich mich, dass ich jetzt wieder lückenlos lachen kann!

Platz 4:

“Den hab´ ich selbst …!”

Was machen Sie, wenn Sie gerne die eine oder andere Zeitung lesen möchten? Richtig – Sie kaufen sie sich!Von Grund auf ehrlich am nächsten Kiosk oder im Geschäft. „Normal.“, denken Sie? Falsch – denn ich habe am Wochenende erlebt, wie es auch anders geht. Unglaublicher Weise fuhr eine Person durch unsere Straßen und hielt an etlichen Häusern, um in den Briefkästen nach Zeitungen zu stöbern. So auch an unserem Haus. Das ist unfassbar, oder?

Um welche Zeitung es wohl ging?

Interessant wurde es, als sie im Briefkasten eines Büros wühlte und lediglich den Wochen-Anzeiger vorfand! Denn mit den Worten: „Ne, den hab´ ich selbst!“, stieg sie wieder zu ihrem Beifahrer ins Auto und fuhr davon. Ich frage mich, nach welcher Zeitung die Person gesucht hat – und ob sie sie letztendlich auch gefunden hat. Aber wenigstens hatte sie den Wochen-Anzeiger.

Platz 3:

Ich habe WAS schön?

Komplimente sind schon was Tolles, oder? Gehen runter wie Öl …! Sie zu übermitteln lässt Spielraum für Kreativität – denn „mal eben in den Raum“ geschmissen, wirken Komplimente eher platt.
 
Wie eine mir bisher unbekannte Dame mir neulich eine gewisse verschämte Röte und gleichzeitig Verwunderung ins Gesicht gezaubert hat, wird mir sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben – denn sie hielt mit einem Auto hinter mir auf einem Parkplatz an, rief mich zum Wagen und fragte: „Sie haben die Haare so schön! Wo gehen Sie zum Friseur?“
Ich war geplättet – sowas hatte ich echt noch nie erlebt! Nach ein paar Sekunden der Sprachlosigkeit habe ich ihr dann den Namen des Friseurs meines Vertrauens verraten. Den Friseur wechsele ich jetzt jedenfalls nicht mehr … ;)

Platz 2:

“Die mit dem Schiss”

Ich bin fasziniert, wie viele Menschen unsere Glossen nicht nur lesen, sondern auch „kommentieren“ – und das sowohl im Social Web wie auch in Natura! Ob Friseur oder Taubenkot – viele sprechen mich immer wieder darauf an und fragen mich, ob das wirklich wahr ist oder ob ich mir „eine Geschichte“ ausgedacht habe, um den einen oder anderen Leser zum Schmunzeln zu bringen!?

So war´s – wirklich!

Nein – alles wahre Geschichten! Mir passieren halt manchmal so komische Dinge … aber es freut mich natürlich trotzdem, wenn es gelingt und Sie, liebe Leserinnen und Leser, dabei ins Schmunzeln kommen!

Ich kann nur hoffen, dass zukünftig die „guten“ Erlebnisse überwiegen und ich schon bald mal wieder eine positive und dennoch lustige Skurrilität erzählen kann.

Denn mal ehrlich: Wer möchte schon sein Leben lang „die mit dem Schiss“ bleiben!?

Platz 1:

Verdorri noch ma!

Ich scheine skurrile Situationen förmlich anzuziehen. Erst kürzlich wurde ich auf einem Parkplatz nach meinem Friseur gefragt, erinnern Sie sich? Doch diesmal sollte das Erlebnis etwas ekeliger werden: Bei einem Stadtbummel durchs verregnete Neheim “platschte” plötzlich etwas gegen meine Hose. Im ersten Moment nichts Besonderes – hat ja schließlich geregnet.

Nix Regen. Taubenkot!

Doch beim näheren Hinsehen musste ich sehr komische Flecken längst hinunter bis auf meine Schuhe feststellen. Da hatte mir doch glatt eine Taube auf die Buxe geschissen (entschuldigen Sie die Wortwahl)! Das hat mich aus den Socken gehauen.

Wie geht denn das? Klar, Taubenkot auf dem Auto, auf der Sitzbank im Freien oder auch auf dem Vordach ist nichts Neues. Aber – verdorri noch ma – doch nicht auf meiner Jeans!?

Bin gespannt, was als Nächstes kommt!

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1 thought on ““Best of”: Erlebnisse zum Wegschmeißen”

  1. Mmm… habla del silencio, de la nada… sin embargo el último verso habla de vida… No sé, lo encuentro contradictorio, no alcanzo a comprenderlo. He aquí mi gran ignorancia, compañero. Quizás puedas amablemente am.±ÃrarlaiCarionos *.*

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