Zeit zum Bloggen – 5 Tipps zum Start
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Zeit zum Bloggen – 5 Tipps zum Start

Er ist wieder da. Der Tag der Tage. Der Tag, an dem ich so viele Ideen umsetzen wollte und plötzlich – ja, plötzlich ist das Töchterchen krank und der gesamte Tagesplan Geschichte.

Eigentlich wollte ich mit diesem Text meine “neue” Blogidee starten. Warum ich Gänsefüßchen setze? Ganz einfach: Weil diese Blogidee eigentlich nicht neu ist, schon gar nicht in meinem Kopf. Aber wie mir der Alltag es auch heute wieder beweist, ist er immer für Überraschungen gut. Nun – ich möchte trotzdem bloggen. Jetzt! Ich möchte endlich starten, denn eigentlich sollte genau das mein erster Tipp zum Bloggen sein: Einfach starten!

Tipp 1: Einfach starten

Ich habe schon etliche Male versucht, einen Blog zu starten – und immer wieder kamen mir Auftragsarbeiten, neue berufliche Herausforderungen oder auch der familiäre Alltag dazwischen. Doch irgendwie hänge ich an dieser Idee – also starte ich jetzt einfach.

Ich starte -zunächst- ohne mir Gedanken darüber zu machen, wie viele User diesen Beitrag wohl lesen werden, ob ich Likes und Kommentare ernte oder ob es heißt: “Just another WordPress Blog”. Ich starte, weil ich einfach Bock drauf habe!

Und genau das rate ich auch dir: Fang’ an! Ganz gleich, ob du über Food, Reisen, Spiele, Technik oder Bloggen schreiben möchtest – zögere nicht. Setz’ dich hin und fang an, weil du Bock drauf hast!

Tipp 2: Schau über den Tellerrand

So – die erste Hürde ist genommen. Du startest mit deinem Blog. Doch wie fängst du an? Am besten locker! Versteif dich nicht zu sehr darauf, was du noch nie Dagewesenes herausposaunen kannst. Das ultimative Highlight gibt es nicht! Alles wurde schon einmal irgendwo irgendwie verwurstet.

Nehmen wir das Thema Bloggen – es gibt zigtausende Blogs im Internet, die das Thema behandeln. Gute Blogs. Blogs mit starken Texten und handfesten Tipps. Warum also blogge ich über das Bloggen? Weil ich genau das kann! Weil es mir Spaß macht. Und weil ich Ideen habe, wie ich meinem Blog das gewisse I-Tüpfelchen verleihen kann, das vielleicht nicht jeder hat. Meine Nische!?

Wenn auch du deine Nische finden möchtest, mach dir Gedanken darüber, wen du mit deinem Blog erreichen möchtest – definiere deine Zielgruppe. Schau, was diese Gruppe interessiert und wie du ihr einen Mehrwert bieten kannst.

Mein “wortschrei” richtet sich an all diejenigen, die jung, dynamisch und lustvoll ans Bloggen gehen möchten. Diejenigen, die sich der Realität bewusst sind, mit einem Blog nicht steinreich zu werden. Diejenigen, die einfach Lust und Laune am Schreiben und Publizieren haben.

Daher: Lies auch andere Blogs. Lass dich inspirieren (aber schreibe niemals ab!!!).

Tipp 3: Schaff Atmosphäre

Ich kenne es zu gut: Auf dem Bildschirm erstrahlt ein leeres Dokument, die Finger streichen Staub von der Tastatur und aus den Ohren strömen die ersten Rauchschwaden. Blackout! Eben noch (unter der Dusche) hatte ich eine tolle Idee. Und nun ist sie weg!

Was ich in einem solchen Moment mache? Ortswechsel! Natürlich schwinge ich mich nicht mit meinem PC unter die Dusche, aber warum muss ich denn überhaupt am PC schreiben? Warum nicht auf meinem Smartphone oder am Laptop – an einem Ort meiner Wahl?

Geh raus, setz dich in die Sonne oder -wie ich, denn schließlich kann ich das Haus aufgrund meiner kranken Tochter heute nicht verlassen- setz dich an den Tresen in der Küche. Ein Ortswechsel tut gut.

Tipp im Tipp: Hab immer einen Zettel und Stift dabei. Die besten Ideen fallen mir immer unterwegs ein. Ich tippe sie dann immer in mein Smartphone oder speichere sie als Voice. Wer Smartphones nicht so doll lieb hat, sollte daher immer Block und Stift in Greifnähe haben.

Tipp 4: Vernetz dich

Zum jetzigen Zeitpunkt habe ich 247 Fans auf meiner Facebook-Fanpage, 94 Follower auf Twitter und 131 Abonnenten auf Instagram – lachhaft, wird der ein oder andere wahrscheinlich sagen. Ich jedoch finde es gut, denn bisher hatte ich wenig Zeit (im Vergleich zu manch anderem Blogger), meine Social Media Kanäle zu füttern. Hin und wieder mal ‘nen Tweet, dann und wann ein Posting und alle Jubeljahre mal ein Instagram-Picture. Natürlich freue ich mich über Zuwachs, aber ich versteife mich nicht darauf. Ich folge nicht blindwegs jedem, nur um einen “Wiederklicker” zu aktivieren.
Wenn jemandem meine Posts gefallen, freue ich mich darüber. Fertig.

Allerdings muss ich mich natürlich vernetzen: Mit potentiellen Lesern, mit Bloggern, mit Menschen, die Teil meiner Arbeit werden etc. pp.!
Und genau das empfehle ich auch dir. Vernetz dich mit Menschen, die dich interessieren, die ebenfalls bloggen oder die dir einfach vom Typ (von den Postings) her gefallen. Der Rest kommt später!

Tipp 5: Nimm dich nicht zu ernst

Wer schonmal auf YouTube unterwegs war weiß, dass man sich nicht zu ernst nehmen sollte. Natürlich bin ich nicht der Typ, der andere Menschen “prankt”, sich mit aberwitzigen Videos den Tag vertreibt oder aber überschwänglich privat erscheinen möchte, aber ich bin mir auch nicht zu fein, mich selbst mal auf die Schippe zu nehmen.

Bleib locker, sei natürlich – und versuch nicht, alles perfekt zu machen. Es wird einerseits nicht klappen, andererseits an der Authentizität nagen. Ein Blog sollte immer authentisch sein – du solltest authentisch sein.

Na? Was sagst du? Fängst du an?

Ja – ich weiß, diese Tipps klingen so, als sei es für jeden auf der Welt ein Leichtes, mit einem Blog zu starten. Ist es auch. Für den Anfang – denn wenn du nicht nur für deine Freunde, Familie und dich bloggen möchtest, musst du nach und nach natürlich Gas geben. Vor allem aber dran bleiben. Genau da liegt die Schwierigkeit – und genau darüber möchte ich bloggen.

Auch mir ist es schon des Öfteren passiert, dass ich mit einer Blogidee gestartet bin, diese jedoch letztendlich nicht weitergeführt habe – wie gesagt: Ablenkung durch Auftragsarbeiten, berufliche Herausforderungen und familiäre Umstände.

Also habe ich mir gedacht: Warum nicht aus genau diesen “Fehlern” lernen und über das bloggen, was ich die letzten zehn Jahre für Auftraggeber und Co. gemacht habe? Warum nicht genau das Thema aufgreifen, das mir förmlich aus den Fingern schießt? Voilà! Wortschrei bloggt, vlogt und bookt – nach und nach.

Und du kannst es auch – du musst nur einfach starten! Auf “wortschrei” entdeckst du nach und nach viele weitere Aspekte des Bloggens, erhältst Schreibideen und Tipps, wie du deine Texte zum Leben erweckst – also bleib dran. Ich freue mich, wenn auch du dich mit mir vernetzt.

Ihr da draußen, die ihr bereits bloggt und diesen Beitrag vielleicht zu Gesicht bekommt – wie seid ihr gestartet? Mit welchem inneren Schweinehund hattet ihr zu kämpfen? Schreibt es einfach in die Kommentare und helft so Neustartern, ihr GO zu finden. Ich danke euch …

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