Dreieinhalb Jahre – Integration ist ein Auf und Ab der Gefühle

In seinen Augen kann ich Nadim ansehen, dass er genauso nervös ist wie ich. Er muss noch etwas hochschauen, um mir in die Augen zu schauen. So alt wie mein Sohn – jedoch überrumpelt mit Gefühlen, die meinem Sohn bei Weitem erspart blieben. Mit seinen 14 Jahren hat er bereits Dinge hinter sich, die ich mir bis dahin nicht einmal vorzustellen gewagt hätte.

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School Cricket Day an der Agnes-Wenke-Sekundarschule

Seit 2016 begleite ich die “Arnsberger Löwen” – die jungen Cricketspieler aus Afghanistan und Co.

So entstand auch der Kontakt zur Deutschen Cricket Union (DCU), die einen großen Wunsch hat: Sie möchte Cricket in Deutschland etablieren und wünscht sich dafür eine Integration des Sports in den Schulen. Gesagt, getan. An der Agnes-Wenke-Sekundarschule fand vor den Sommerferien der erste “School Cricket Day” statt – und die Schüler/innen waren begeistert!

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Arnsberger Delegation nimmt an Olesno-Tagen teil

Irmgard Althaus (v.li.), Thora Meißner (Kollegium Agnes-Wenke-Sekundarschule), Jerzy Jeziorowski (Schulleiter Hedwigsschule), Jens Hahnwald, Erika Hahnwald (Förderverein Arnsberg-Olesno) und Irena Schudy (Lehrerin für Mathematik und Deutsch an der Hedwigsschule) treffen sich in der Hedwigsschule in Olesno.

Vertreterinnen der Agnes-Wenke-Schule treffen sich mit polnischer Partnerschule

Arnsberg/Olesno. Seit 27 Jahren begegnen sich Menschen aus Arnsberg und der polnischen Kleinstadt Olesno nahezu jährlich, um sich auszutauschen und die Basis der Städtepartnerschaft zu stärken – auf Initiative des Fördervereins Arnsberg-Olesno, dessen Vorsitzende Erika Hahnwald sich auch in diesem Jahr wieder auf die Reise machte, um an den Olesno-Tagen teilzunehmen. Mit dabei diesmal zwei Kolleginnen der Agnes-Wenke-Sekundarschule.

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Warschaus schlagendes Herz

Ich stehe inmitten eines dunklen Raums, um mich herum die Zeichen des Nationalismus. Auf dem Ohr unter anderem die deutsche Erläuterung zu den Machenschaften der Nazis innerhalb des zweiten Weltkriegs und insbesondere beim Warschauer Aufstand. Was dort passiert ist, ist unbeschreiblich unmenschlich. Die skrupellosen Morde. Die würdelose Ausbeutung. Ich bin sprachlos. All das haben unsere, meine, Vorfahren gemacht. All den Hass verbreitet, all die Propaganda. Mit jedem einzelnen Opfer starb die Menschlichkeit. “Ich kann nichts dagegen tun”, schießt mir durch den Kopf. “Ich trage keine Schuld!”

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