“Our house is your house”

„Our house is your house“, Worte, die Lana und Taha niemals vergessen werden. Worte von “fremden Menschen”, die dem syrischen Paar übergangsweise ein Zuhause bieten. Fernab der notdürftigen Unterkunft. „They trust us“, sagt Lana. Ohne Wenn und Aber. Tränen kullern ihr durchs Gesicht.

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Einfach helfen – ohne Wenn und Aber

„Flüchtlinge sind MENSCHEN … keine Heiligen, keine Monster – einfach Menschen! Und wie sind Menschen? Menschen sind nicht gleich, Menschen sind Individuen, sie sind: gut, schlecht, groß, klein, dick, dünn, glücklich, traurig, frustriert, deprimiert, wütend, aggressiv, intelligent, kreativ, empathisch, hilfsbereit, herzensgut, ängstlich, egoistisch, dumm …!“, starke, emotionale und vor allem treffende Worte – ein Gänsehautmoment, der sich durch den gesamten Saal zieht. Standing Ovations für Dilek Stadtler, die das Zeitgeschehen mit diesen Worten auf den Punkt bringt.

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Das Schicksal meint es gut – endlich

Kunstverein Arnsberg holt Siamak N. in die Ausstellung ANDERLAND

Endlich halte ich sie in meinen Händen – meine neue dicke Winterjacke. Bereit für den am Wochenende vorhergesagten Kälteeinbruch. Eine Stunde bin ich durch die Stadt gedüst. Von Laden zu Laden, von Schnäppchen zu Schnäppchen. Doch jetzt ist es geschafft – ich muss nicht frieren. Probleme, die Siamak N. und viele weitere geflohene Menschen gerne hätten – statt derer, die ihnen ihre Heimat, ihre Freiheit und ihr Leben nehmen. Probleme, die lösbar sind und nicht dazu führen, dass sie zu “Geistern in ihrer Heimat” werden. Und wir – als diejenigen, die journalistisch über sie schreiben, ihr Schicksal in die Öffentlichkeit rücken – können rein gar nichts tun! Oder doch?

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„Sie gehören einfach dazu“

Karola C. und Christel H. – Alltagslotsen von Javid, Gulkan und Nazrath

Karolas Augen strahlen, als sie von „ihren Jungs“ Javid, Gulkan und Nazrath erzählt. Kein Wunder – denn als pensionierte Lehrerin liegt ihr auch heute viel an der Jugend. Gemeinsam mit Christel begleitet sie seit ein paar Wochen drei jugendliche Flüchtlinge als Alltagslotse. Die 16- und 17-jährigen Afghanen sind allein – ohne Familie oder sonstige Begleitung – geflohen und wurden in Arnsberg herzlich aufgenommen!

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Was bleibt sind die Erinnerungen

Flüchtlinge, Flüchtlinge, Flüchtlinge – es vergeht kein Tag mehr, an dem dieses pauschalisierende Wort keinen Weg in die Nachrichten findet, an dem nicht diskutiert wird, wie mit dem „Flüchtlingsstrom“ umgegangen werden soll. Und neben all dem vergeht auch kein Tag mehr, an dem die ehrenamtlichen Helfer nicht aktiv werden. Sie sind diejenigen, die fernab der politischen Flüchtlingsdebatte in der Nähe der Menschen in den Flüchtlingsunterkünften sind, von Auge zu Auge mit ihnen sprechen, sich um sie kümmern – neben ihrer Freizeit auch Herz geben!

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„I fought for freedom“

Vor fünf Jahren kam Siamak Nejadnourifar schon einmal nach Deutschland, um beim XXV. Black International Cinema Festival in Berlin seinen Preis in der Kategorie „Special Acknowledgment“ entgegen zu nehmen. Heute ist er wieder in Deutschland – diesmal als Flüchtling!

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