Integration ist mehr als nur ein Wort

Integration ist mehr als nur ein Wort

Wer auch nur ein Mal mit Kindern oder Jugendlichen über ihre Geschichten spricht wird verstehen, wie schwer es für diese jungen Menschen ist, in ihr neues Leben hier in Deutschland einzutauchen. Da sind diese Erinnerungen an alte Zeiten. An Familienangehörige. Freunde. Die alte Schule. Die Heimat. An die Flucht und all die grausamen Dinge, die sie gesehen oder gefühlt haben!

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“Integration Award” der DCU geht nach Arnsberg

“Integration Award” der DCU geht nach Arnsberg

Es war ein überwältigendes Gefühl für fünf Arnsberger, als Vertreter des gesamten Arnsberger Netzwerks mit einem Preis in der Hand auf der Bühne zu stehen. Überreicht vom internationalen Cricket-Star Abdul Razzaq auf der DCU Gala Award Night 2019. Doch warum erhalten Arnsberger einen Preis von der Deutschen Cricket Union? Gewürdigt wurde hier natürlich keine sportliche Leistung, sondern vielmehr das Projekt “Integration durch Sport” – und so erhielten verschiedene Akteure aus Arnsberg den “Integration AWARD”.

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Tag des Crickets (multimediale Reportage)

Frei und gut gelaunt – eine so ausgelassene Stimmung unter Menschen, die vor Krieg, Terrorismus und Zerstörung flohen, sieht man selten. Denn oftmals bestimmen Existenzängste, Alpträume und Sorgen zum Aufenthaltsrecht ihren Alltag. Doch Cricket macht’s möglich. Mit Cricket fühlen sie sich frei. Mit Cricket können sie wieder lachen. Einfach entspannen!

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Integration durch Sport

Die Deutsche Cricket-Union (DCU) und Lord´s Taverners (Charity-Organisation aus London), die es sich zur Aufgabe gemacht haben, jungen Sportlern eine Chance zu geben, unterstützen die Arnsberger Cricket-Spieler. Im folgenden Video fasst die DCU ihre Eindrücke vom 02.10.2017 im Arnsberger Bürgerzentrum anlässlich der Übergabe der ersten Cricket-Ausstattung an die Arnsberger Cricket-Spieler zusammen.

Inzwischen sind einige Monate ins Land gegangen.

Der Förderverein Wendepunkt hat diese Zeit genutzt, um in zwei Planungstreffen mit dem TV Arnsberg über die Integration des Cricket-Sports in das Angebot des örtlichen Sportvereins zu sprechen. Mit einem sehr erfreulichen Ergebnis – dazu später mehr!

Fotoprojekt “Vom Weggehen und Ankommen”

 

Die GIZ hat gemeinsam mit dem BBE ein Fotoprojekt der besonderen Art ins Leben gerufen.” Vom Weggehen und Ankommen” geflüchteter Menschen. Dieses Projekt habe ich zum Anlass genommen, um einmal auf ein ganz besondere Situation aufmerksam zu machen. Viele geflüchtete Menschen integrieren sich in Arnsberg. Tun alles, um einen Platz in der Gesellschaft zu finden.

 

Doch sie alle trübt eine gewisse Angst: Die Angst vor dem BAMF-Bescheid und dessen Folgen!)eiben? Müssen sie gehen?

Zur Fotoserie LICHTBLICK (einfach hier klicken)

Zum gesamten Projekt “Vom Weggehen und Ankommen” mit allen Fotoserien

Lichtblick

4.921 km Luftlinie liegen zwischen Deutschland und dem vermeintlich sicheren Herkunftsland Afghanistan. Die Heimat derjenigen, die wochen- und monatelang auf der Flucht sind. Durch gefährliche Wälder, über das Meer. Zu Fuß. Im brüchigen Schlauchboot. Sie fliehen vor Terrorismus, Zerstörung und Tod. Viele Menschen reichen ihnen die Hände. Helfen, wo sie können. Anfangs sind es materielle Dinge, die fehlen. Nach und nach geht’s ans Eingemachte: Deutsch lernen, Integration in Schule und Job.

Diese Fotostory zeigt junge afghanische Menschen, die alles für ihre Integration tun. Akribisch Deutsch lernen, Schulabschlüsse machen und Ausbildungen absolvieren. Menschen, die sich der deutschen Kultur öffnen. Ob Glaskunst oder Besuch bei der Feuerwehr – neugierig, aufmerksam und engagiert sind sie dabei. Auch ihren sportlichen Traum leben sie – sie haben die erste Arnsberger Cricket-Mannschaft gegründet.

Wir geben ihnen unser Vertrauen, unsere Freundschaft und Zeit. Doch es gibt etwas, das wir ihnen nicht geben können: Zukunft!

“Ich bin eh nicht mehr lange hier”, höre ich Sami sagen. Mein Atem stockt. In meinem Kopf herrscht Chaos. “Alle meine Freunde wurden abgelehnt”, sagt er. “Und wenn ich jetzt nicht gehen muss, dann, wenn ich mit der Ausbildung fertig bin.” Erwidern kann ich nichts. Ich kann ihn so gut verstehen! Seinen Pessimismus. Seine Müdigkeit. Wie würde es mir an seiner Stelle gehen? Würde ich positiv denken? Würde ich an einen Lichtblick glauben? Trotz Zweifel: Er macht weiter. Lernt, arbeitet und integriert sich. Gib nicht auf!

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