Guten Tag, vielen Dank und auf Wiedersehen

こんにちは (Konnichiwa), どうもありがとう (Dōmo arigatō) to さようなら (Sayounara)

Das sind die drei Worte, die ich mir gerade einzuprägen versuche. Denn morgen ist es soweit – ich lerne vier waschechte Japaner kennen! Vier Menschen, die extra den weiten Weg aus Japan kommen, um sich das ehrenamtliche Engagement der Arnsberger bezogen auf „das Altern mit Demenz“ genauer anzusehen. Drei Tage lang besuchen sie die unterschiedlichsten Projekte und interviewen die Arnsberger Bürger, die sich ehrenamtlich einbringen. Und ich mittendrin – für eine Reportage der besonderen Art!

Doch das bedeutet Vorbereitung – und ich meine hier nicht die allgemeine Vorbereitung, die ein jeder Termin mit sich bringt. Der Besuch der japanischen Delegation ist schon etwas Besonderes für mich! Nicht nur, dass ich noch nie die Gelegenheit hatte, mich mit einem Japaner zu unterhalten, auch fasziniert mich die Kultur und die Sprache. Selbstverständlich wird gedolmetscht!

Ich finde japanische Schriftzeichen einfach interessant und außergewöhnlich. Ja – und was die Aussprache angeht auch manchmal komisch! Aber das denken die Japaner sicherlich auch im umgekehrten Fall.

Hören – sprechen. Hören – sprechen!

Nun gut – im Zuge meiner Vorbereitungen habe ich mir also die japanischen „Benimmregeln“ ganz genau angesehen, auch möchten wir die Besucher aus Japan natürlich auch gerne in ihrer heimischen Sprache begrüßen – „Konnichiwa“, „Arigatou“ und „Sayounara“. Und das sind noch die kürzesten und einfachsten Varianten. Denn Japanisch ist gar nicht so einfach!

Guten Tag     こんにちは (Konnichiwa)     Jetzt hören!
Vielen Dank     どうもありがとう (Dōmo arigatō)     Jetzt hören!
Auf Wiedersehen    さようなら (Sayounara)     Jetzt hören!

„Hab´dich lieb“ auf Japanisch

Und während ich mir die Worte immer und immer wieder in der japanischen Aussprache anhöre, spielt meine Tochter auf dem Tablet die wirklich wichtigen Worte durch. „Anata o aishite“, sagt sie plötzlich und hält mir die Google Übersetzung vors Gesicht: Hab´ dich lieb!

Hab´ dich lieb     あなたを愛して (Anata o aishite)     Jetzt hören!

Ja – auch meine Kids finden es interessant. Viele, viele Fotos soll ich machen.

Nervös? Ja!

Ehrlich? Ein wenig Nervosität ist natürlich auch dabei!

Was, wenn ich die Worte durcheinander bringe und die japanische Delegation zur Begrüßung mit einem „auf Wiedersehen“ verabschiede? Oder ich die Aussprache so schlecht herausbringe, dass nicht einmal die Übersetzerin weiß, was ich meine? Geschweige denn mein „Schulenglisch“ nicht ausreicht, um einem Smalltalk standhalten zu können!?

Es wird also spannend! Ich werde erzählen …

2 Kommentare

  1. Thora Meißner, freie Journalistin aus Arnsberg, wird die 3-tägige Exkursion der japanischen Altersforscher und Pflege-Wissenschaftler in Arnsberg mit Stift, Papier und Fotoapparat begleiten. Sie bereitet sich akribisch auf diese Begegnung mit den Gästen aus Asien vor. In Ihren Blog „Wortschrei“ zeigt sie uns, welch eine Herausforderung auf sie wartet. Echt lesenswert! Wir sind sehr gespannt, auf ihre Reportage!

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