Zwischen Latte Macchiato und den Nachrichten

Samstag. 10:30 Uhr. Entspannt sitze ich am Küchenfenster und genieße meinen morgendlichen Latte Macchiato. Nichts liegt heute an – keine Schule, kein zu erledigender Auftrag. Nichts, was ich heute unbedingt erledigen müsste. Das ist auch gut so. Meine Kids sind heute beide beschäftigt. Ich habe also echt mal Ruhe. Doch das ist nur die Ruhe vor dem Sturm …!

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“Our house is your house”

„Our house is your house“, Worte, die Lana und Taha niemals vergessen werden. Worte von “fremden Menschen”, die dem syrischen Paar übergangsweise ein Zuhause bieten. Fernab der notdürftigen Unterkunft. „They trust us“, sagt Lana. Ohne Wenn und Aber. Tränen kullern ihr durchs Gesicht.

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Einfach helfen – ohne Wenn und Aber

„Flüchtlinge sind MENSCHEN … keine Heiligen, keine Monster – einfach Menschen! Und wie sind Menschen? Menschen sind nicht gleich, Menschen sind Individuen, sie sind: gut, schlecht, groß, klein, dick, dünn, glücklich, traurig, frustriert, deprimiert, wütend, aggressiv, intelligent, kreativ, empathisch, hilfsbereit, herzensgut, ängstlich, egoistisch, dumm …!“, starke, emotionale und vor allem treffende Worte – ein Gänsehautmoment, der sich durch den gesamten Saal zieht. Standing Ovations für Dilek Stadtler, die das Zeitgeschehen mit diesen Worten auf den Punkt bringt.

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Das Schicksal meint es gut – endlich

Kunstverein Arnsberg holt Siamak N. in die Ausstellung ANDERLAND

Endlich halte ich sie in meinen Händen – meine neue dicke Winterjacke. Bereit für den am Wochenende vorhergesagten Kälteeinbruch. Eine Stunde bin ich durch die Stadt gedüst. Von Laden zu Laden, von Schnäppchen zu Schnäppchen. Doch jetzt ist es geschafft – ich muss nicht frieren. Probleme, die Siamak N. und viele weitere geflohene Menschen gerne hätten – statt derer, die ihnen ihre Heimat, ihre Freiheit und ihr Leben nehmen. Probleme, die lösbar sind und nicht dazu führen, dass sie zu “Geistern in ihrer Heimat” werden. Und wir – als diejenigen, die journalistisch über sie schreiben, ihr Schicksal in die Öffentlichkeit rücken – können rein gar nichts tun! Oder doch?

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